September 10, 2008
Cultural Research,
ist der Titel unseres Seminars, dass zum einen aus kurzen Vorlesungen mit interesanten Ansätzen über Cultural Research Methods verschiedener Dozenten besteht und zum anderem aus einem Tutorial in dem man selbst, in einer kleinen Gruppe, zum Beobachter kultereller Bewegungen samt seiner Artefakte wird. Die Hong Konger selbst belasten ihr Territorium gern als „Cultural Desert“, so sind meine einheimischen Kommilitonen ein wenig betriebsblind und ich habe freie Hand, sie zu schädelkratzenden Aktionen zu verführen. Hier ein paar Aufnahmen aus unseren „Morning Exersices“ ( 6:30 Uhr, ca. 200 Rentner in einem kleinen Park auf Hong Kong Island) Servus, Josef
August 27, 2008
Bird´s Nest
August 26, 2008
24 Stunden
24 stunden hat es dann doch gedauert. köln – frankfurt – doha – und endlich hong kong. wie soll man den ersten eindruck beschreiben..? vielleicht mit 32° und 85% luftfeuchtigkeit und hochhaussilos die ich noch nie gesehen habe. die gerüche in den straßen sind um einiges intensiver und abwechslungsreicher als in deutschland. wir residieren im anne blacks hostel. 10 qm, zwei betten und zwei kleine schreibtische. ist lange her dass ich mir so wenig raum mit jmd. teilen musste. wird schon werden.
abends drehe ich mit josef eine runde durchs revier. leuchtreklamen wohin man schaut, aber da wir die schrift nicht lesen können wirken diese wie dekorative farbenfrohe ornamente. dass essen ist wunderbar aber wie getränke, zigaretten und scheinbar alles andere dann doch ähnlich teuer wie daheim. viele grüße nach deutschland. später gibts mehr.
till
August 20, 2008
18 Stunden
Am Dienstag konnte ich, nach 2 Stunden Wartezeit, um 11 Uhr mein Zimmer beziehen. Ziemlich platt von der Reise habe ich mich erstmal 3 Stunden hingelegt. Das war zwar nicht lang, aber ich wollte gleich loslegen die Stadt zu erkunden. Und so nahmen die Dinge ihren Lauf … Star-Ferry fahren, Skyline anstarren, mit der historischen Straßenbahn durch die Häuserschluchten rattern, die PolyU besichtigen, Skatespots suchen und dabei alles artig fotografieren. Nach 10 Stunden Hong Kong-Intensivparcour saß ich dann mit meinem wohlverdienten Bierchen und einer Zigarette auf einem Treppenabsatz unfern meines Hostels. Zwei Chinesen gesellten sich zu mir, wir kamen ins Gespräch. 10 min später saßen wir im Taxi Richtung Koowloon. Etwas misstrauisch war ich schon, aber ich dachte, die teilnehmende Beobachtung würde mir bessere Einblicke verschaffen als die übliche Tourie-Tour … In dem von den Jungs angeprießenen Club, verkehren hauptsächlich die Hong Konger Locals. Was der chinesische 80er-Jahre Techno nur bestätigte. Nach ein paar Bier und einer kleinen Tanzeinlage fand ich mich mit einem Haufen fadenscheinigen Chinesen samt weiblicher Besatzung in einem Séparée wieder, in dem weißes Pulver und Geldscheine in betrachtlich großen Mengen vorhanden waren … Ich musste dann mal zum „Klo“ und nahm das nächste Taxi, gegen 8 Uhr war ich dann endich zuhause … Josef
August 7, 2008
Abflug
So, mein Zimmer ist nun leergeräumt und weitervermietet. Mein Koffer ist so gut wie gepackt und Samstag geht es erstmal noch mal zu meinen Eltern, bei denen ich die letzte Woche verbringen werde. Zwei, Drei mal komme ich aber noch nach Köln, z.B. für die diesjährige Lohserampen-Benefizparty (Sa. 16.8, do not miss!)
Abflug ist am 18.8., Billyboy fliegt am 25.8. und dann gibt es atemberaubende Reportagen auf diesen Seiten! Josef


